Omas Geburtstag!
Hallo du bist du eine Leseratte und findest Abenteuergeschichten interessant? Dann lese weiter. Basti kann immer noch nicht begreifen, wie zu diesem Abenteuer kam. Wir sollten Basti zuerst einmal vorstellen. Bastian war dreizehn Jahre alt, doch nun solltet ihr die Geschichte lieber der Reihe nach erzählt bekommen, wie es zu diesem Abenteuer kam.
An einem sonnigen Tag im Mai wurde Basti besonders früh wach.
Heute war Omas Geburtstag, das ist toll, dann findet das alljährliche Treffen zu Omas Geburtstag statt, überlegte Basti. Tagelang freute er sich schon darauf, weil dann alle Vettern, -sehr wichtig- und alle Cousinen, - nicht so wichtig! -, mit ihren Eltern, - unwichtig! - kommen. Basti besaß eine mächtig große Familie!
Er schaute zum Fenster und dachte, blauer Himmel und Sonnenschein, ein schöner Tag. Das hieß, die Kinder können im Garten herumtoben.
Im letzten Jahr bauten sie sich eine Höhle im alten Haselnussstrauch. Es dunkelte bereits, da entzündeten sie davor ein Lagerfeuer. Sie gaben höllisch Acht, dass niemand sie verpetzte, denn Feuer entfachen war strengstens Verboten. Brot stibitzten sie heimlich vom kalten Büfett. Anschließend wurde es an langen Stangen aufgespießt und geröstet. Wie jedes Jahr, war bei den Familienfesten ist immer etwas los.
Basti wollte nicht die Zeit vertrödeln und war darum blitzschnell aus dem Bett.
„Heute ziehe ich mir alte Klamotten an, damit es auf der Heimfahrt nicht schon wieder Ärger gibt.“, schwor er sich. Gesagt, getan! Er lief schnell ins Badezimmer und begnügte sich mit einer Katzenwäsche. Erst gestern hatte er ja geduscht.
Gestern am Abend überlegte er sich schon, wie er am schnellsten seine Eltern aus dem Bett bekomme sollte. Ruck zuck legte er sich einen Plan zu Recht und stellte den Wecker.
Nach der Katzenwäsche schlich ich in die Küche, deckte flugs den Tisch und schüttete gut duftenden Kaffee auf.
Jetzt musste es eine Kleinigkeit sein, Mama und Papa aus den Federn zu locken, überlegte er sich.
Basti öffnete vorsichtig die Tür zum Schlafzimmer einen kleinen Spalt, damit der Kaffeeduft ins Zimmer zog.
Als Erstes riskierte seine Mama einen Blick.
„Was ist denn mit dir los Bastian?“, fragte sie verwundert.
„Wie spät ist es denn", hörte er die verschlafene Stimme seines Vaters.
„Es ist jetzt genau acht Uhr. Der Kaffee ist fertig. Steht ihr jetzt auf?" Dabei strahlte er übers ganze Gesicht.
„Es ist doch noch viel zu früh. Sag du doch auch einmal etwas, Bert", moserte seine Mama.
„Jetzt sind wir schon einmal wach und Bastian hat den Kaffee fertig. Also stehen wir auch auf“, sprach sein Vater ein Machtwort.
Das wäre geschafft, er jubelte innerlich. Nach dem Frühstück musste er nur dafür sorgen, dass alle schnell losfuhren! Er half seiner Mama beim Aufräumen und spülte freiwillig das Geschirr.
Bald saßen sie im Auto und befanden sich damit tatsächlich auf dem Weg zur Oma.
Gott sei Dank, das funktionierte besser, als ich dachte, überlegte Basti freudig.
Schnell erreichten sie Omas Haus. Sofort hielt Basti Ausschau nach dem Wagen der Brauweiler, aber die waren noch nicht da.
Wie immer versuchte er, sich vor der Begrüßung seiner Oma zu drücken. Aber auch diesmal hatte er keine Chance. Schon drückte ihn Oma an ihre Brust und verpasste ihm einen dicken Schmatzer auf die Wange.
"Nein, was bin ich froh, euch alle heute hier zu haben. Ich habe eine große Überraschung für euch!"
Basti ahnte Fürchterliches, denn die letzte Überraschung war Großonkel Heinrich gewesen. Der war schrecklich lästig. Basti hasste es, wenn einer ihn über die Schulnoten ausfragte und wissen wollte, ob man zu viel fernsieht. Stundenlang erzählte er dann, wie es früher war. Was waren die Kinder froh, wenn sie sich endlich aus dem Staub machen konnten!
Ach du heiliges Kanonenrohr, nicht schon wieder, fuhr ich entsetzt zusammen. Er musste sofort Jojo warnen, wenn er kommt. Stimmt, ihr wisst ja noch gar nicht, wer das ist. Bastis Lieblingsvetter heißt Johannes, genannt Jojo. Er ist drei Wochen älter als Basti, also auch dreizehn! Leider können sie sich nicht so oft sehen, aber in den Ferien besuchen sie sich jedes Mal.
Wenn sie zusammen sind, bekommen sie sehr viel Spaß. Nichts und niemand ist vor ihnen sicher. Man nennt sie auch, die gefürchteten Zwei.
Beim letzten Mal zelteten sie im Garten. Ihre Überlegungen, bezüglich der Unternehmungen in der Nacht, waren schnell abgeschlossen. Bastis ältere Schwestern, waren dankbare Opfer, sie sollten herhalten. Denen hatte er schon lange keinen Streich mehr gespielt.
Nach Langem hin und her einigten Jojo und Basti darauf, als Gespenster aufzutreten! In der Nacht, als alle schliefen, schlichen sie auf Samtpfötchen ins Haus, stülpten sich die vorher besorgten Bettlacken über den Kopf. Das Grusselkabinet war fertig. Nun nahmen sie ihre Taschenlampen und schlichen in das Zimmer von den Mädchen. Nur einmal brüllten sie laut "BUH" und leuchteten den Mädchen mit den Taschenlampen ins Gesicht. Das hatte den gewünschten Erfolg, schon waren beide am kreischen! Das hatte super geklappt.
„Schnell ins Zelt zurück!“, flüsterte Basti, der seine Eltern gut kannte.
Aber seine Eltern waren auf Zack: „Was ist denn hier los“, polterte sein Vater, der auf dm Treppenabsatz stand und hielt uns eine gehörige Standpauke! Er verdonnerte die Kinder schmunzelnd, das konnten die Jungen aber nicht sehen, zu sofortigem Schlaf. Daraufhin zogen sie zufrieden in ihr Zelt zurück. Ein breites Grinsen lag auf ihren Gesicht, denn der Streich war ihnen gut geglückt und die Standpauke war glimpflich verlaufen.
Ja, wenn die beiden zusammen waren, fielen ihnen immer tolle Streiche ein. Sie sind ein gutes Team.
Basti träumte noch vom letzten Ferienerlebnis, als ein Geräusch von der Straße hereindrang. Hatte er da ein Auto gehört, dachte er, und flitzte nach draußen.
Tatsächlich, es waren die Brauweiler und da stieg auch schon Jojo aus.
„Hey, Jojo, wie geht es dir? Ich habe auf dich gewartet."
Schnell erzählte er, wie er es schaffte, so früh da zu sein.
„Mensch Jojo, nimm dich vor Oma in acht. Die herzt einen wieder. Ich konnte mich nicht davor drücken.“
„Wetten, ich habe mehr Glück", meinte Jojo überheblich.
Kaum hatte er das gesagt, kam unsere Oma und drückte Jojo genauso herzhaft wie Basti zuvor.
„Ätsch, ich habe es dir gesagt", flüsterte er Jojo zu und freute sich. „Wir müssen uns jetzt schnell verdünnisieren, denn Oma hat mal wieder eine Überraschung für uns."
„Komm wir horchen Oma aus. Dann wissen wir, was es ist!“, meinte Jojo zuversichtlich.
Nun bestürmten sie ihre Oma, ihnen die Überraschung zu verraten. Oma schwieg wie ein Grab, sie blieb hart! Als die Jungen merkten, dass da nichts zu machen war, verzogen sie sich in den Garten und spielten mit allen Vettern und Cousinen verstecken.
Denn mittlerweile waren alle anderen Verwandten auch eingetroffen, dachten sie.
Sie verzogen sich in den Garten und einigten sich darauf Verstecken zuspielen. Eigentlich war ihnen das lästig mit den Mädchen gemeinsam etwas zu unternehmen, aber sie mussten. Befehl von Oma.
Jojo erklärte sich bereit, als Erster zusuchen.
Die Mädchen hatten sich sehr gut versteckt, denn Jojo fand Basti als Ersten.
„Los, die Mädchen sollen in ihrem Versteck schmoren, bis sie Grünspan ansetzen, ich denke nicht daran, sie zu suchen!“, meinte Jojo.
Im selben Augenblick blieb noch ein Wagen vor dem Grundstück stehen.
Jojo stieß Basti an und meinte: „Da Laus mich doch der Affe. Das ist ja Onkel Richard."
In dem Augenblick erkannte Basti ihn auch. „Das ist ja der Kosmonaut! Der zur MIR – Station geflogen war." Vor Staunen blieb ihm der Mund offen stehen. „Das ist ja wirklich eine Überraschung. Ich dachte, der wäre noch in Russland."
Sie liefen so schnell sie konnten zu ihm.
„Hallo Onkel Richard", begrüßten sie ihn und dann prasselten die Fragen: „Musst du nicht noch in Quarantäne bleiben? Durftest du schon nach Hause? Kannst du wieder richtig laufen?"
„Hallo Jungs, was ist das für eine stürmische Begrüßung! Lasst mich doch erst mal meine Kinder aus dem Auto holen."
Da stieg auch schon Bennedikt, der älteste Sohn von Onkel Richard aus dem Auto.
„Super, dass du auch da bist", sagte Jojo „erinnerst du dich noch an Basti, er ist mein bester Kumpel. Mensch Basti, das wird ein toller Tag."
Basti hatte Bennedikt, der Benny genannt wurde und genauso alt war, wie die anderen Jungen, schon sehr lange nicht mehr gesehen.
„Du hast vielleicht ein Glück, einen so berühmten Vater zu haben. Mir wollte in der Schule keiner glauben, dass meine Mutter eine Cousine von Richard, dem Kosmonaut ist. Schließlich gibt es das ja nicht oft, dass man einen Kosmonauten in der Verwandtschaft hat", meinte Basti bewundernd.
Eine ganze Zeit schlichen Jojo und er hinter Onkel Richard her, um alles zu erfahren, was er auf der MIR - Station erlebt hatte.
Benny, der das ja schon oft gehört hatte fragte uns: „Sollen wir nicht etwas zusammen unternehmen?"
Jojo und Basti schauten sich an und sagten dann: „Ok, wir zeigen dir unsere Höhle."
Sie verkrümelten sich in die Höhle und schon bald sah man kleine Rauchschwaden aufsteigen. Sie kamen wunderbar miteinander aus und die Zeit verging wie im Flug. Die Mädchen hielten sie sich erfolgreich von der Pelle.
Sie spielten Robinson Cruso und verbrüderten sich untereinander. Jeder musste ein paar Blutstropfen spenden, die tupften sie auf ein Blatt Papier. Damit schworen sie sich Treue auf ewig! Das Papier rollten sie sorgfälltig zusammen und steckten es in eine Schachtel die sie dann vergruben.
Irgendwann kamen sie auf das Thema Ferien. Jojo und Basti hatten noch nichts Besonderes vor.
Woraufhin Benny meinte: „Ich begleite in den Ferien meinen Vater nach Russland. Dort darf ich den Raumfahrtbahnhof, alle Raketen und was man sonst noch alles besichtigen kann, sehen."
„Was", rief Basti begeistert: „Du darfst in eine Rakete? Das ist das Tollste, was ich je gehört habe. Könnten wir nur mit! Was meinst du, Jojo?"
„Stell dir das nur vor. Wir drei zusammen im Urlaub. Das wäre traumhaft.“, erwiderte Jojo.
Benny überlegte und sagte ganz langsam: "Wir können meinen Vater ja fragen, was er davon hält?"
Wie von der Tarantel gestochen stürmten sie ins Wohnzimmer und belagerten sofort Onkel Richard. Sie quasselten alle durcheinander, sodass Onkel Richard sie zunächst ermahnen musste, nicht alle auf einmal zu reden. Benny ergriff das Wort: „Papa, ich darf doch in den Ferien mit dir zum Raumfahrtbahnhof! Da haben wir drei uns überlegt, es wäre Spitze, wenn wir alle mitkommen dürften. Du bräuchtest dir wegen mir keine Sorgen machen, da Jojo und Basti dabei wären! Ob du Vorträge besuchst oder wichtige Gespräche führen musst, ich wäre in der Zwischenzeit gut versorgt und nie allein!"
„Oh, was soll ich dazu sagen. Ihr seid Quälgeister. Aber Spaß beiseite. Ich kann das nicht entscheiden, da muss ich mit den zuständigen Leuten in Baikonur telefonieren.
Außerdem, was sagen denn eure Eltern zu den Urlaubsplänen? Habt ihr schon gefragt?"
Die Kinder schüttelten verneinend den Kopf und schauten ihre Eltern fragend an.
Bastis Vater legte gleich los: „Die Reise ist viel zu anstrengend! Wir können dir, Richard, doch nicht die Verantwortung für Bastian und Johannes aufladen."
„Nein, nein, nein", meldete sich Onkel Rudolf zu Wort: "Das ist auch bestimmt zu teuer und Johannes ist meistens sehr lebhaft!"
Die drei saßen wie begossene Pudel da und sahen ihren Traum schwinden.
Bastis Vater meinte, und er dachte an den letzten gemeinsamen Ferienaufenthalt: „Da muss ich dir zustimmen Rudolf, die beiden machen manchen Unsinn!"
Onkel Richard grinste und sagte zu ihren Eltern: „Also, wenn die Verantwortlichen in Baikonur zustimmen und ich euch versichere, dass mir das nichts ausmacht, wenn die Beiden mitkämen, wie würdet ihr dann entscheiden?"
Nun schöpften sie neuen Mut und hielten den Atem an. Jojo machte ein geheimes Zeichen und sie drückten ganz fest die Daumen.
Ihre Väter schauten zu ihren Müttern. „Was meint ihr denn zu den Plänen unserer Sprösslinge?"
„Entscheidet ihr das. Wir hätten nichts dagegen. Grundsätzlich wäre das eine tolle Reise!"
Bastis Vater überlegte kurz: „Na ja", sagte er und schaute zu Jojos Vater: „Was sagst du denn dazu?"
„Tja, ich denke, wenn Richard glaubt, das ginge, warum sollen die Kinder sich so eine interessante Reise entgehen lassen?"
„Also gut, mir soll es recht sein", stimmte sein Vater zu.
Die Reise.
Kaum war Benny zu Hause, da fing er auch schon an, Onkel Richard zu triezen. „Papa hast du schon in Baikonur angerufen? Dürfen Jojo und Basti mit?"
Nach ein paar Tagen klappte es endlich und Onkel Richard hatte General Lukonow an der Strippe. General Lukonow war der oberste Chef.
Benny stand daneben und versuchte, das Telefonat zu verfolgen, aber er konnte kaum etwas verstehen. Er war viel zu aufgeregt. Endlich dachte Benny, als sein Vater auflegte. „Und? Dürfen die Beiden mit?"
Sie hatten Glück. Auf Onkel Richard war Verlass. Da die Russen sehr kinderfreundlich waren, war es nicht schwer, die Genehmigung zu bekommen.
„Papa, darf ich Jojo und Basti anrufen?"
„OK", sagte Onkel Richard.
Alle jubelten vor Freude, als sie die supergute Nachricht hörten. Die nächsten Wochen flogen nur so dahin.
Endlich Ferienanfang! Am Morgen des zweiten Tages sollte die Reise losgehen.
Die Koffer waren gepackt.
Der letzte Abend war schrecklich. Ständig Ermahnungen, wie die Kinder sich benehmen mussten, was sie anziehen sollten, dass sie bescheiden und höflich gegenüber anderen sich verhalten sollten.
Basti konnte vor lauter Aufregung kaum einschlafen. Es war schließlich sein erster Flug.
Jojo träumte von Raketen und war ganz früh wach, wie er erzählte.
Benny wollte immer noch nicht glauben, dass die beiden mit durften.
Alle drei hatten sie ein schreckliches Kribbeln im Bauch.
Am nächsten Morgen war der Treffpunkt am Flughafen. Die letzten Ermahnungen, das war ja klar. Die Mütter fingen an zu weinen, das war auch klar. Die Abenteurer waren froh, als sie endlich im Flugzeug saßen und damit die Reise startete.
„Puh, das hätten wir geschafft! Wir sitzen tatsächlich im Flugzeug“, prustete Jojo nur so raus.
„Mir fehlen glatt die Worte. Das ist superbärenstark“, fiel Basti ihm ins Wort.
„Und ich bin froh, dass ihr dabei seid! Sonst wäre es für mich stinklangweilig“, meinte Benny.
Onkel Richard schmunzelte vor sich hin, weil ihn wohl auch der Gedanke beschäftigte, ob es für Bennedikt alleine nicht zu langweilig gewesen wäre.
Nun konnten alle den Flug genießen. Das Abenteuer hatte angefangen.
Die Jungen durften abwechselnd ins Cockpit. Benny kannte das bereits von seinen Flügen nach Russland.
Er erzählte ihnen aus der Zeit, die er in Russland verbrachte. Als sein Vater zum Kosmonauten ausgebildet wurde, war die ganze Familie mit nach Russland gezogen. Den Raumfahrtbahnhof hatte er aber auch noch nie gesehen. Damals war er noch zu klein gewesen.
„Ich mache mir schon die ganze Zeit Gedanken, wie wir uns in Russland verständigen können?“, gab Basti zu bedenken.
Benny beruhigte sie sofort: „Machen euch nur keine Sorgen. Ich kann etwas russisch sprechen und noch mehr verstehen."
„Eh, Basti, hast du dir deshalb Sorgen gemacht? Ich auch“, gestanden Jojo jetzt den anderen.
"Vielleicht kommen wir mit unseren Englischkenntnissen weiter. Schließlich pauken wir ja schon drei Jahre“, meinte Basti.
"Nein, nein! Das hilft uns gar nicht, denn kaum einer spricht Englisch. Dann schon eher Deutsch.“
Sie unterhielten sich noch über viele Dinge, die sie vielleicht sehen würden.
Der Flug dauerte lange. Mehrfaches Umsteigen war angesagt.
Glücklich waren sie, als sie endlich ankamen. Viele Hände wurden geschüttelt, da Onkel Richard von wichtigen Leuten empfangen wurde. General Lukonow war auch dabei und begrüßte alle besonders herzlich. So hörten Jojo und Basti zum ersten Mal Russisch. Benny übersetzte, so gut er konnte, was die Erwachsenen sagten. Das Wichtigste war, dass ein Soldat zu ihrer Verfügung stand, der sie betreuen sollte und ihnen alles zeigen durfte.
Eigentlich war ihnen am Anreisetag, alles egal. Sie waren todmüde und wollten nur noch ins Bett. Schnell fuhren sie zu ihrer Unterkunft, doch der Hunger war noch etwas größer als die Müdigkeit. Schnell schlangen sie das Abendessen hinunter und waren froh, als Onkel Richard ihnen ihr Zimmer zeigte, in dem sie zusammen schliefen.